Historie und Entwicklung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Jahr 2008 habe ich im Zusammenhang mit meinem 60. Geburtstag den Entschluss gefasst, eine Stiftung zu gründen. Auslöser war die Erkenntnis, dass es in unserer Gemeinde Menschen gibt, die unverschuldet in Not geraten sind und Hilfe brauchen.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wurde die Stiftung von der Regierung von Oberbayern als sog. „nicht rechtsfähige Stiftung“ genehmigt. Da es gesetzlich nicht erlaubt ist als sog. „Stiftungsgeber“ Einfluss auf Entscheidungen der Stiftung zu nehmen, musste ein Stiftungsverwalter benannt werden. Dankenswerterweise hat der Gemeinderat zugestimmt, als Treuhänder Herbert Kestler zu ernennen, bis das geforderte Startkapital erreicht war und damit die Genehmigung als rechtsfähige Stiftung möglich war. Ab 2013 hat ein ehrenamtlicher Stiftungsvorstand, bestehend aus 3 Personen, die Verwaltung der Stiftung übernommen. An dieser Stelle herzliche Dank an Herbert Kestler und die Mitglieder des Stiftungsvorstandes. Meine Mitarbeit beschränkte sich daher auf die Verwaltung der Stiftung, wobei ich keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Stiftungsbeirats nehmen durfte.

Nach fast 12 Jahren als ehrenamtlicher Leiter des Siftungsbüros werde ich mich aus Altersgründen zurückziehen und die Leitung in jüngere Hände geben. Das Büro wird ab Mitte April 2025 von Frau Tanja Voges geleitet. Sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als sozial sehr engagierte Bürgerin einen Namen gemacht. Ich bin dankbar, das sie diese Aufgabe übernimmt und bin sicher, Frau Voges wird eine zuverlässige und kompetente Leiterin des Stiftungsbüros sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn „Hallbergmoos hilft“ auch weiterhin so unterstützt wird, wie dies in der Vergangenheit der Fall war, denn damit können wir in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde in schwierigen Situationen helfen.

Auf diesem Weg bedanke ich mich herzlich bei allen Mitbürgerinnen, Mitbürgern und Firmen, die durch Spenden die Stiftung unterstützt haben.

Klaus Stallmeister

Liebe Hallbergmooser Mitbürgerinnen und Mitbürger,

jedes Ende ist ein neuer Anfang!

Ich werde auf Wunsch von Klaus Stallmeister in seine, sehr großen, Fußstapfen treten. Nicht, weil ich noch ein Ehrenamt brauche, sondern weil ich es wichtig finde, eine funktionierende Schnittstelle für hilfesuchende Bürgerinnen und Bürger IM ORT zu schaffen. Meine Erfahrung als langjährige Tafelleitung sinnvoll einzusetzen, motiviert mich zu diesem Schritt. Es ist wichtig, auf Seite der Hilfesuchenden, die möglichen Anlaufstellen zu finden, die richtigen Mühlen in Gang zu setzen aber auch die Interessen der Spender zielgerichtet zu berücksichtigen und einzusetzen.

Im Austausch mit der Mobilen Sozialarbeit der Gemeinde, der Nachbarschaftshilfe und weiteren Stellen können zielorientiert und schnell mögliche Hilfsangebote -zum Teil gemeinsam – umgesetzt und erarbeitet werden. Nachhaltig und zukunftsorientiert, direkt dort wo es am nötigsten ist. Die Hemmschwelle der Betroffenen ist auch in 25 Jahren meiner Tätigkeit in diesem Bereich nicht geringer geworden und Diskretion sowie eine vertrauensvolle Basis sind wichtiger denn je und Grundvoraussetzung.

Mein Ziel ist es, Prozesse zu verkürzen, Problem Ansätze zu erkennen und Lösungsmöglichekiten zu optimieren und zu verknüpfen. Auch sollen die Betroffenen ermutigt und unterstützt werden nach dem Leitsatz „Mut und Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit dieser Unterstützung ist oft nur ein Schubs in die richtige Richtung nötig.

Ich danke Klaus Stallmeister und dem Stiftungsvorstand für das mir entgegengebrachte Vertrauen und hoffe auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, verknüpft mit der Bitte: Trauen Sie sich, uns – der Stiftung – zu vertrauen.

„Wertschätzung und Soziale Hilfe kosten nichts, sind aber von hohem ideellen Wert.“

Tanja Voges